|
Der Wetterbericht war alles andere als erfolgversprechend. Trotzdem starteten wir wie geplant am 23.7.2011 früh morgens mit dem Vereinskombi ins Zillertal.
Vom Mayerhofen ging es zunächst mit dem Bus Richtung Schlegeisspeicher bis zum Gasthaus Breitlahner. Dort angekommen stellte sich auch die Sonne vor.
Vom Breitlahner (1251 m) ging es hinauf zur Berliner Hütte (2044 m). Auf dem Weg zur Hütte haben wir alle Wetter mitgemacht. Sonne, Regen und am Schluss kurz
vor der Hütte wieder Sonne. Das Wetter wurde nicht besser und am anderen Morgen lag Schnee und es schneite weiter.
Deshalb konnten wir nicht wie geplant über die Mörchenscharte zur Greizer Hütte steigen. Wir gingen also zurück ins Tal zum Breitlahner. Von dort mit einem
Kleinbus (vielen Dank an die Saarländer) hinunter nach Ginzling. Von Ginzling (986 m) wanderten wir dann das Floitental hinauf zur Greizer Hütte (2227 m). Regen und später Schneefall waren unsere Begleiter. Es geht
nichts über eine gute Ausrüstung!
Am anderen Morgen war das Wetter besser und wir machten us auf den Weg über die Lappenscharte (2701 m) zur Kasseler Hütte (2202 m). Bei bis zu knietiefem
Schnee war es nicht einfach den Weg zu finden und vor allem beim Abstieg durch das schneebedeckte Geröllfeld war höchste Konzentration und Kondition gefordert. Glücklich und erschöpft kamen wir nach dieser
“Erstbegehung” auf der Kasseler Hütte an.
Am Dienstag morgen dann Kaiserwetter zum Abstieg nach Mayerhofen. Nach einem langen anstrengen Weg, absteigen ist oft anstrengender als aufsteigen, kamen wir
in Mayerhofen an.
Am Mittwoch morgen ging es dann nach Hause zurück. Unterwegs machten wir noch in Rottach-Egern Station. Gestärkt durch Weisswurst und Brezen kamen wir in
Ottersweier an, wo uns Maria und Hans mit Kaffee und Kuchen zum Ausklang verwöhnte.
Fazit: Wenn das Wetter mal anders ist dann ist es Anders. Aber schön ist es trotzdem.
|